International

Persönliche Beratung

 

Vereinbaren Sie noch heute Ihr persönliches

Beratungsgespräch

 

Leistungsvergleich

Hier zeigen wir Ihnen unsere starken Kollektoren im Vergleich

 

vergleichen

Amortisation

Förderfähige Heizungs-/Warmwasserbereitungsanlagen

Die staatliche Förderung ist ein interessanter Entscheidungspunkt für eine Erneuerung oder Erstinstallation einer Heizungs-/Warmwasserbereitungsanlage. Jedoch sollte man bedenken, dass diese Förderungen mit bestimmten Bedingungen verknüpft sind, oder nicht unbedingt sinnvoll sind zu erfüllen nur um eine Förderung zu erhalten.

Wir möchten Ihnen hiermit helfen die Fördermöglichkeiten besser zu verstehen und Ihre Kosten/Nutzen Einsatzmöglichkeiten aufzuführen, damit Sie nicht auf den Faktor „Sparen soviel wie nur geht; koste es was es wolle“  stehen bleiben.

Was zuerst bedacht werden sollte:

Sie haben ein Haus erworben (z.B. Kauf, Erbe) und wollen darin eine neue Anlage installieren oder besitzen eine Immobilie zu der Sie die Anlage erweitern oder erneuern wollen. Heutzutage stehen erneuerbare Energien im Vordergrund aufgrund der steigenden Preise von Gas/Öl/ etc., jedoch sind nicht alle verfügbaren Möglichkeiten sinnvoll oder anwendbar. Wenn wir eines dieser Möglichkeiten betrachten wollen stellt sich zuerst die Frage, wie viel ist Ihnen diese langfristige Investition wert?

Für den Eigenbedarf ist die Antwort relativ einfach: Es sollte Ihnen so viel wert sein damit ein effektiver Kosten/Nutzen Faktor entsteht, welcher sich je nach Anlage in 8-15 Jahren amortisiert. Die Anlage sollte so wenig wie möglich Fossile Brennstoffe verbrauchen und erneuerbare Energien möglichst über das ganze Jahr bereit stellen.

-Erstinstallation: Für die Erstinstallation kann es Sinn machen sich für KFW Fördergelder zu entscheiden, jedoch ist zu bedenken, dass dies mit einem hohen Kostenaufwand verbunden ist. Für KFW Fördermittel sind bestimmte Auflagen zu erfüllen welche sich meist nur  bei einem Neubau lohnen. Bei einer Erstinstallation im Sinne von  „Ich habe ein Haus welches über Nachtspeicheröfen o.ä. beheizt wurde“, lohnt es sich nicht diese Fördermittel in Anspruch zu nehmen, da Reparaturen noch in der Zeit anfallen können, welche die Amortisationszeit immer weiter nach „hinten“ schieben. In diesem Fall sollte man sich genauestens von einem Namhaften Energieberater beraten lassen um eine genaue Kosten/Nutzen Effizienz zu erhalten. 

-Erneuerung: Bei dieser Möglichkeit machen KFW Fördergelder eigentlich kaum Sinn, da die Kosten sich fast nie amortisieren. Hierbei steht eher im Vordergrund, welche Anlage passt für Ihre Verhältnisse oder Wünsche und wie stellt sich das ganze zusammen bezüglich der Kosten/Nutzen Effizienz. 

 

Für Erstinstallation sowie Erneuerung stehen Ihnen ungeachtet der KFW Fördergelder noch die Leistungen der BAFA zur Verfügung, welche seit dem 15.08.2012 geändert wurden. Auf diese Leistungen werden wir hier in einigen Beispielen eingehen. Vielleicht sind diese Beispiele für Sie eine Entscheidungshilfe, mit der Sie eine Anlage; welche sich nach relativ kurzer Zeit amortisiert; aussuchen können.

Für die Erstinstallation fallen Beispiele weg, da diese sich mit denen der Erneuerung gleichen, außer Sie entscheiden sich für KFW Förderungen. Wie oben schon erläutert, sollten Sie sich in diesem Fall einem Energieberater zuwenden.

Sie besitzen eine Öl-/Gasheizung, welche die Energie für Heizung sowie Warmwasser bereit stellt. Für Warmwasser ist ein Speicher (meist 200-300L) vorhanden. Aufgrund des Alters der Anlage entscheiden Sie sich eine neue Anlage einzubauen.

Anlagenbeispiel 1:          Sie ersetzen nur die Heizung – keinerlei Förderung, Kostenaufwand ~ 5000€ Amortisationszeit ~ 15 Jahre (ohne Reparaturaufwand)

Anlagenbeispiel 2:          Sie entscheiden sich dafür die Effektivität der Anlage zu steigern. Heizung lassen, Warmwasserspeicher durch Solarspeicher  (z.B. 500L)mit integriertem Warmwasserwärmetauscher tauschen, 10m² Röhrenkollektoren aufbringen. Die Heizung speist den/die Heizkreise wie vorher auch ein muss aber für Warmwasser nur noch Grundwärme zur Verfügung stellen, Solar heizt das Wasser im Puffer meist über das ganze Jahr vor oder sogar komplett. Steigerung der Effektivität ca. 30% - Basisförderung Solar 1500€, Kostenaufwand ~5000€, Amortisationszeit ~8-10  Jahre (bei Solar 20m² Förderung 1800€ aber min 1000L Speicher)

Anlagenbeispiel 3:          Heizung erneuern (macht hauptsächlich bei Gas Sinn, dabei Öl zu hohe Folgekosten), Gasbrennwertgerät (auch in Flüssiggas möglich), Solar und Speicher wie Beispiel 2. – Basisförderung Solar 1500€, Kesseltauschbonus 500€, 50€ pro Hocheffizienzpumpe (meist 1-2), Kostenaufwand ~ 9000€ Amortisationszeit ~ 10-12 Jahre

Anlagenbeispiel 4a:        Heizung erweitern mit Biomasse-> Holzvergaser 25kw – Basisförderung Biomasse 1400€, Speichervolumen 1250L, Kostenaufwand ~7000€, Amortisationszeit ~15 Jahre

Anlagenbeispiel 4b:        Wie 4a jedoch mit Solar 10m² - Basisförderung Biomasse 1400€, Basisförderung Solar 1500€, Kombinationsbonus 500€, Speichervolumen 1250L, Kostenaufwand ~10000€, Amortisationszeit ~12-15 Jahre

Anlagenbeispiel 4c:        Wie 4b jedoch mit Heizkessel austausch (nur bei Gas sinnvoll) – zusätzlich Kesseltauschbonus 500€, Mehraufwand Kosten ~3000€, Amortisationszeit ~15 Jahre

Anlagenbeispiel 5a-c:    Wie bei 4a-c jedoch mit Pelletkessel 25kw – Basisförderung 2400€, 5b Kombinationsbonus 500€, 5c Kesseltauschbonus 500€, Speichervolumen 750L, Mehrkostenaufwand zu 4a-c ~4000€, Amortisationszeit 15 Jahre

 

Alle Beispiele für den Kostenaufwand orientieren sich an Materialkosten und günstigen Angeboten!

Die Beispiele richten sich nach Erfahrungswerten und dienen nur als Anhaltspunkt!

Änderungen und Fehler Vorbehalten. Stand 06.05.2013

In jedem fall Sie die Richtlinien der BAFA zu beachten.

Gerne beraten wir auch Persönlich

 

Die Sonne mit dem Dach fangen

Solaranlagen, noch nie war ein Thema so wichtig wie in den letzten 5 Jahren, wo die Energiepreise in den Himmel wachsen und sich von daher nur eine Lösung anbietet, nämlich die Sonne. Die Sonne bietet uns eine Sparmöglichkeit für die Energieerzeugung, und dies sogar mit einer staatlichen Förderung. Eine halbe Million Solarwärmeanlagen findet man schon heutzutage auf den Dächern Deutschlands. Die Solarthermie gehört somit zu den häufigst genutzten neusten Technologien.
Neben den technischen Aspekten liegen auch ökonomische Vorteile bei der Anbringung einer Solaranlage, denn der technische Vorteil einer Solaranlage ist die Langlebigkeit, worauf jeder der ein wenig sparsam ist, viel wert legt.

Die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage errechnet man in dem man den jetzigen Energiepreis, die Anlagekosten sowie den jährlichen Ertrag ausrechnet und sich eine finanzielle Auflistung vor Augen führt.

Durch die steigenden Preise für die Energie verkürzt sich die Amortisationszeit Jahr für Jahr. Die Nutzer legen viel Wert darauf dass dich die Solaranlage während der Lebenszeit amortisiert und bei den Energiepreis welcher heute auf den Markt herrscht, ist dieses Ziel nicht mehr so hürdenreich. So zum Beispiel bei einer Solaranlage die der Erzeugung von Warmwasser dienen soll, kommt man schon auf Ersparnisse von über 50 % jährlich.

In der Solartechnik gibt es zwei Amortisationen, die energetische und die finanzielle. Bei der energetische Amortisation, hier geht es um die Zeit die zur Herstellung von Solaranlage benötigt wurde, muss in der Zeit die Energiemenge erzeugt werden die bei der Herstellung gebraucht wurde. Bei Solaranlagen die für Warmwasserverbrauch installiert werden, findet die Amortisation schon nach 2-3 Jahren statt. Bei den Anlagen die für Stromerzeugung angebracht werden findet die Amortisation erst nach 4-8 Jahren statt.

Die finanzielle Amortisation, hier geht es um die Zeit, in der sich eine solarthermische Anlage rentiert, ist abhängig von den Techniken für die Warmwassererzeugung sowie von den Zuschüssen, die man für den Einbau einer Solaranlage von den Staat erhält. Bei Photovoltaikanlagen (Solaranlagen wo Gleichstrom erzeugt wird) kann der umgewandelte Strom direkt verwendet werden oder in das öffentliche Netz eingespeichert werden.

Eine Amortisation soll auch nicht nur aus finanziellen oder energetischen Aspekten berücksichtigt werden, sondern man soll vielleicht auch Wert auf unsere Umwelt legen. Denn eine Solarzelle erzeugt unseren Strom von der Sonne und nimmt der Sonne oder unserer Umwelt nichts weg und schadet ihr genau so wenig.

Jeder der sich eine Solaranlage anschafft, soll sich vorher nach staatlichen Zuschüsse erkundigen, sowie über die Steuervorteile, die man sich mit der Anschaffung einer Solaranlage sichert. Über die technischen Angaben einer Solaranlage kann man sich bei diversen Herstellern unverbindlich informieren. Es gibt mittlerweile mehr als hundert Anbieterl im Internet die den Interessierten ausführlich aufklären.

Astrophysiker behaupten die Sonne ist 5 Milliarden Jahre alt und wird genau so lange noch bestehen bleiben. Bei der Verschmelzung von Wasserstoffkernen und Helium im Inneren der Sonne wird Energie freigesetzt. Diese Energie wird dann in den Weltraum als elektromagnetische Strahlung frei gegeben die von ihren Solarzellen empfangen wird und die Sie für sich nutzen können und dadurch noch jede Menge Geld sparen können. Was unsere Umwelt betrifft so leisten die Solaranlagen einen erheblichen Beitrag zur umweltfreundlichen Nutzung von Strom. & Wärme und verringern nicht unerheblich den CO²-Austausch.

Auch was das Aussehen einer Solaranlage betrifft, so muss man nicht unbedingt große Anlagen auf ihrem Dach anbringen, die das Haus an ein großes Kraftwerk erinnern lassen. Es gibt viele Alternativen, einer der neusten und schönsten Alternativen ist zum Beispiel ein Solardachziegel. Diese gibt es in unterschiedlichen Farben, Formen und Material. Die Solarmodule werden bei der Montage einfach miteinander verbunden und wetterfest gesichert mit den zusätzlichen Vorteil dass die Anlage jederzeit erweitert werden kann. Auch gibt es mittlerweile speziell angefertigte Dacheindeckungen, diese erhalten integrierte Sollarkollektoren.

Die Lage einer Solaranlage spielt bei der Erzeugung auch eine wichtige Rolle und soll deshalb in einem bestimmten Winkel zur Sonne angebracht werden. Die Lage muss zusätzlich so ausgerichtet sein, dass möglichst viele Sonnenstunden täglich auf Anlage treffen.